Was bisher niemand wissen sollte:

Es hat nahezu 4 Jahre gedauert, bis meine Position im Kressbronner Kommunalverfassungsstreit zusammenfassend in der Presse dargestellt wurde. Ausdrücklich danke ich deshalb Frau Fülle vom Wochenblatt für ihr Interesse an einem Interview mit mir, das Sie HIER lesen können.

Zwar hat die SchwäZ immer wieder Details zum Thema gebracht, doch hat sie es fatalerweise versäumt, die zahlreichen Presseerklärungen meines Anwalts angemessen zu veröffentlichen. Deshalb gibt es so gut wie keine Sachkenntnisse über dieses so überaus wichtige Thema in der Kressbronner Bürgerschaft. Insbesondere die neu gewählten Gemeinderatskollegen tappen zudem völlig im Dunkeln! Dabei wäre es Aufgabe des neu gewählten Bürgermeisters gewesen, den Gemeinderat und die Bürgerschaft über die Vorgänge der letzten Legislaturperiode (2009 – 2014) im Kressbronner Rathaus aufzuklären.

Mein Anwalt wird dem Schultes wieder vorschlagen, den Vergleich nun endlich zu unterschreiben und die entstandenen Kosten zu begleichen. Auf eine Überprüfung, in welchem Umfang die Fraktionsvorsitzenden in die Einzelheiten des Ösch-Deals und der Bodan-Planungen eingeweiht waren, werde ich nicht weiter bestehen. Wie ich in meiner Vorstellungsrede als Bewerberin um das Bürgermeisteramt angekündigt hatte,  ist es mir ein großes Anliegen, die aufgerissenen Gräben endlich zu schließen. Es liegt jetzt also ausschließlich in der Hand von Herrn Enzensperger, den Vergleich zu unterzeichnen und damit die Kostenlawine zu verhindern, die ansonsten zwangsläufig auf Kressbronn zukommt. Ich bezweifle zudem, dass er in der Lage ist, einen Neuanfang angemessen zu bewältigen. Das dürfte auch auf seine geringen Praxiserfahrungen – d.h. das noch nicht abgelegte 2. Staatsexamen – zurückzuführen sein.